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Unser Auftrag

Die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. sieht sich verpflichtet, alle Bemühungen zu unternehmen, um die wissenschaftliche Erforschung des deutschen Widerstandes gegen die Nationalsozialisten anzuregen, die Darstellung dieses Kapitels deutscher Geschichte zu fördern und über das „andere Deutschland“ zu informieren und dessen Vermächtnis zu bewahren.

Zukunftsorientiertes Ziel ist allerdings auch, zur Sicherung des Friedens beizutragen und im Geiste großer Teile des Widerstands für die Völkerverständigung und ein vereintes, friedliches Europa einzutreten.

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Termin für die XXXIV. Königswinterer Tagung 2022

Die XXXIV. Königswinterer Tagung ist vom 18.-20. Februar 2022 im CJD Bonn (Graurheindorfer Str. 149) als Präsenzveranstaltung geplant und möchte wie jedes Jahr zum Austausch zwischen Wissenschaftlern, Angehörigen der im Widerstand gegen Hitler aktiven Männer und Frauen sowie Interessierten einladen. Sie wird gemäß den aktuellen Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie stattfinden. Thema wird der „Widerstand in Zeiten des Krieges“ sein. Das genaue Programm sowie Informationen zu den Anmeldemodalitäten folgen in Kürze.

Zum Thema:
Die Tagung der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. will 2022 die Zeit des Krieges als Handlungsraum in den Blick nehmen und u.a. danach fragen, wie denn eigentlich die „zivil-militärische“ Zusammenarbeit zwischen den im Felde stehenden Militärs und den in der Heimat agierenden zivilen Verschwörern funktionierte. Wie fand man zueinander unter den Bedingungen eines totalitären Staates?

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„Mit jedem Leben, das wir retteten, bekämpften wir Hitler!“

Der XXXI. Tagungsband zur Königswinterer Tagung ist in der Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. erschienen.

Die Ansicht, dass europäische Juden zwischen 1938 und 1945 keinen Widerstand geleistet hätten, ist nach wie vor recht weit verbreitet. Aber ist diese Annahme überhaupt zutreffend? Kann in diesem spezifischen Fall als Widerstand nur Aufstand und Waffengewalt gelten oder gehört nicht vielmehr unter den Bedingungen eines totalitären Regimes schon die Missachtung bzw. das Unterlaufen von Gesetzen und Verordnungen dazu? Wie sieht es mit der Entfaltung kultureller Aktivitäten zum Zwecke der Selbstbehauptung aus; was ist mit dem Versuch, Menschenleben zu retten durch Vorbereitung auf ein Leben anderswo, bzw. der Fluchthilfe? Der Band zur XXXI. Königswinterer Tagung widmet sich thematisch diesen Fragen.

Quelle: Informationen zur politischen Bildung / izpb 330 2/2016

Was bringt Menschen dazu, sich totalitärer Gewalt zu wiedersetzen? Diese Frage steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir haben ein Forum geschaffen, auf dem Wissenschaftler und Zeitzeugen, Forschung und persönliches Erleben aufeinander treffen.

Portrait

Auftrag

Die Kernthesen unserer Satzung lauten:

  • Erforschung der Geschichte der Widerstandsbewegung gegen das NS-Regime in Deutschland und in den ehemals von dem NS-Regime besetzten europäischen Ländern, um ihre Bedeutung in der Öffentlichkeit wachzuhalten.
  • Die Vergabe von Forschungsaufträgen und Herausgabe von Forschungsergebnissen und sonstiger mit dem Vereinszweck in Zusammenhang stehender Publikationen.
  • Die Durchführung von Vorträgen, Tagungen, Kolloquien und ähnlichen Veranstaltungen.

Daraus leitet sich folgender Auftrag ab:

Die Forschungsgemeinschaft sieht sich verpflichtet, alle Bemühungen zu unternehmen, um die wissenschaftliche Erforschung des deutschen Widerstandes anzuregen, die Darstellung dieses Kapitels deutscher Geschichte zu fördern und über das „andere Deutschland“ zu informieren und dessen Vermächtnis zu bewahren.

Zukunftsorientiertes Ziel ist allerdings auch, zur Sicherung des Friedens beizutragen und im Geiste großer Teile des Widerstands für die Völkerverständigung und ein vereintes, friedliches Europa einzutreten.

Den von Kritikern des Widerstands geäußerten Thesen: „zu spät, zu dilettantisch, nur zur eigenen Ehrenrettung“ gilt es mit historischen Fakten entgegenzutreten und dadurch den Frauen und Männern des Widerstands (vereinzelt auch „Verräter“ genannt) Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

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