XXVIII. Königswinterer Tagung in Bonn

Am 20. Juli 1944 wurde zum ersten Mal in Deutschland und der Welt sichtbar, dass es einen Widerstand gegen das nationalsozialistische Herrschaftssystem gab. Die treibende Kraft, Claus Schenk Graf von Stauffenberg, ist in den Medien und sicherlich auch bei vielen Menschen das Symbol dieses Widerstands.

Lange Zeit hat es in der jungen Bundesrepublik gebraucht, Aspekte des Widerstands gegen das nationalsozialistische Herrschaftssystem zu entdecken. Bei vielen Widerstandsgruppen war man geneigt, sie pauschal als reaktionär abzutun oder sie in eine unerwünschte ideologische Ecke zu stellen. Unerträglich für viele war eine Nähe zum Kommunismus. Sie wurden dann gern totgeschwiegen. Umso wichtiger ist es deshalb, den nicht-militärischen Widerstand gegen das NS-System aufzuarbeiten.

Es liegt in der Natur der Sache, dass es bei einem Widerstand gegen totalitäre Systeme keine homogenen, durchorganisierte und gut vernetzte Strukturen geben kann. Das wurde auch bei der Tagung der Forschungsgemeinschaft 20 Juli 1944 e.V. deutlich, die den Widerstand linker Gruppierungen wie Sozialdemokraten, Gewerkschaften und Kommunisten behandelte.
Foto Auditorium: Horst Niemann

 Die Tagung fand vom 20. bis 22. Februar 2015 im CJD in Bonn statt. Das Thema lautete:

"'Seid einig, einig gegen Hitler!' - Formen, Ziele und Motive des Widerstands von links"

Sie wurde gemeinsam mit der Jacob-Kaiser-Stiftung veranstaltet und beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit dem linken Widerstand. Situation und Reaktion der Arbeiterbewegung auf die Herausforderungen (und Verlockungen) des nationalsozialistischen Staates wurden in den Blick genommen; wie sah die Haltung der sich in der Weimarer Republik bis auf das Messer bekämpfenden linken Parteien aus? Welche Rolle spielte die schon mit dem 2. Mai 1933 von den Nationalsozialisten aufgelöste deutsche Gewerkschaftsbewegung? Was verhinderte die Herstellung einer aller linken Gruppierungen umfassenden, schlagkräftigen Volksfrontbewegung? Welche Formen faFriedrich 1nd das Aufbegehren gegen Hitlers Regime unter den Bedingungen gnadenloser Verfolgung? Wer fand Zugang zu jenen bürgerlich-konservativen Widerstandskreisen, die - gemeinsam mit dem Militär - den "20. Juli" vorbereiteten? Wer formte und trug von linker Seite die Zukunftspläne des "Kreisauer Kreises" mit?

Friedrich von Jagow, Vorsitzender der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944, eröffnete die Tagung, Prof. Dr. Tilmann Mayer von der Jacob-Kaiser-Stiftung begrüßte die Tagungsgäste, Prof. Dr. Joachim Scholtyseck gab eine Einleitung in die Tagung und erläuterte die ihr zugrunde liegende Konzeption

Bericht von Cornelius Kückelhaus:

Vom 20. bis zum 22. Februar trafen sich die Mitglieder der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V., Freunde und Interessierte in Bonn, um sich über den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu informieren und auszutauschen. Das Thema war dieses Jahr der Widerstand von links – also von Gewerkschaften, Arbeiterbewegungen, Sozialisten und Kommunisten. Dabei blieb immer die Frage im Hinterkopf, wie viel eine sogenannte Einheitsfront „der Linken" zur Abwehr Hitlers und seiner braunen „Bewegung" gebracht hätte – und warum sie doch unmöglich war. Wie sah die Haltung der sich in der Weimarer Republik zeitweise bis aufs Blut bekämpfenden linken Parteien aus: der staatsbejahenden, einen legalen Kurs fahrenden Sozialdemokratie auf der einen und der eine Diktatur des Proletariats ansteuernden, moskauhörigen KPD auf der anderen Seite. Und wie verhielt sich die millionenstarke, aber schon am 2.Mai 1933 aufgelöste deutsche Gewerkschaftsbewegung? Welche Formen fand das Aufbegehren gegen Hitlers Regime unter den Bedingungen gnadenloser, ja mörderischer Verfolgung?

Die Tagung war so aufgebaut, dass jede Sektion von einem überblickenden Vortrag eingeleitet wurde, den sodann zwei Spezialthemen unterfütterten.

BttnerPassend dazu eröffnete URSULA BÜTTNER (Hamburg) mit ihrem Abendvortrag „Die sozialistische Welt der Weimarer Republik bis zum Vorabend der 'Machtergreifung'" die Veranstaltung. Dabei konstituierte sie für die Zuhörer zunächst einmal ein Verständnis, was denn überhaupt die „sozialistische Welt" bedeutete und beinhaltete. Sie erläuterte, warum sich die Arbeiterbewegung spaltete, und warum die These, dass, wenn dies nicht der Fall gewesen wäre, ein Sieg der Nationalsozialisten vermeidbar gewesen wäre, nicht trägt. Es stellten sich nämlich insbesondere die tiefen innerpolitischen Grabenkämpfe unter der SPD, der KPD, der USPD, dem Spartakusbund und vielen anderen Splitterorganisationen als fatal heraus. Diese Gräben seien vor 1933 unüberwindbar gewesen.
 

 

An das Ende von Büttners Vortrag schloss MICHAEL SCHNEIDER (Bonn) dann chronologisch an. Er Schneiderschilderte in seinem Vortrag: „Einig nur in der Gegnerschaft? - Sozialdemokraten und Sozialisten in Widerstand und Exil 1933-1945" die Situation der Arbeiterbewegung im „Dritten Reich". Zunächst stellt er dabei heraus, dass sich die diversen Gruppierungen durchaus einig in der Gegnerschaft zu Hitler waren, jedoch nicht in der Umsetzung der Ziele. Jedoch zeigt sich während des Vortrags, dass die linken Arbeiterbewegungen geradezu überrannt wurden, weil sie nicht mit der Schnelligkeit und der Brutalität der Nationalsozialisten gerechnet hatten. So führte für viele Sozialisten der Weg ins Exil, erst nach Prag, dann nach Paris und schlussendlich nach London. Die in Deutschland verbliebenen Gruppen bemühten sich um Zusammenhalt in ihrem gewohnten Milieu, lösten sich aber mit der Zeit zunehmend auf, die im Ausland operierenden Mitglieder verloren immer mehr ihre Informationsquellen und waren deshalb fatalerweise später nutzlos für die Alliierten.

VogesDie Sozialisten, die es ins Ausland geschafft hatten, schrieben unter anderem Deutschlandberichte. Mit diesen Berichten der Sopade beschäftigte sich MICHAEL VOGES (Hamburg) in seinem Vortrag: „Obstruktion durch Information – Die 'Deutschlandberichte' der Sopade (1934-1940) als Quelle". Dabei ging er besonders auf die schwierige Informationsbeschaffung in Deutschland sowie die ebenfalls schwierige Finanzierung dieser Arbeit ein. Es wurde klar, dass die Zielgruppe nicht die Breite des deutschen Volkes, sondern eher Funktionäre der Partei, die ausländische Presse, Redakteure der Exilpartei und die westlichen waren. Die „Deutschlandberichte" sollten und konnten nie ein Massenmedium darstellen, und transportierten doch viele im Deutschen Reich unterdrückte Nachrichten ins Ausland.

 

Geiger

Mit einem anderen Thema setzte EKKEHARD GEIGER (Freiburg) die Vortragsreihe fort. In seinem Vortrag: „ 'Politik ist Verantwortlichkeit' - Der sozialistische Einfluss auf die Arbeiten des Kreisauer Kreises", bezog er sich vor allem auf die Mitglieder Haubach, Mierendorff und Reichwein. Zunächst erläutert er dabei das soziale Grundverständnis des Kreisauer Kreises, welches sich schon früh vor allem über die Löwenberger Arbeitsgemeinschaften gebildet hatte. Jedoch bleibt, auch nach einer kurzen Einführung in die sozialen Ideen der Charaktere sowie des Kreises ungewiss, welche Idee des Kreises die Handschrift welches Mitgliedes trug. Nur in Einzelfällen könne man dies nachweisen.

 

Zum Auftakt der zweiten Sektion der Tagung bot der Vortrag: „Auf Leben und Tod – Der verlustreiche ZaruskyKampf der KPD gegen das 'Dritte Reicht' " von JÜRGEN ZARUSKY (München) einen Überblick über die wichtigsten Facetten des kommunistischen Widerstandes. Er teilte die Widerstandsarbeit in zwei Phasen ein, deren erste von 1933-1935 und deren zweite von 1935-1945 reichte. Die erste Phase sei vom großen Aufbäumen ohne Durchschlagskraft geprägt gewesen, es habe viele Verhaftungen und Morde gegeben, die durch die starke und offene Widerstandsarbeit die KPD auch Schlüsselfiguren gekostet habe. Eine Resonanz im Volk habe es jedoch nicht gegeben. In der zweiten Phase, die von der Flucht der KPD-Mitglieder geprägt war, zeigte sich, wie gering der Blick für das Reale der Genossen für ihren Vorbildsstaat, die UdSSR, war. Von ca. 5000 Emigranten in Russland wurden ca. 80% festgesetzt, viele davon auch zum Tode verurteilt. Zarusky plädierte für einen vorsichtigen, differenzierten Umgang mit dem seines Erachtens allzu pauschalen Vorwurf, die KPD habe nur den einen Unrechtsstaat durch einen anderen ersetzen wollen, kaum, da die meisten ihrer Mitglieder gar keine Vorstellung von der sowjetischen Realität gehabt habe.

SaefkowMit ihrem Beitrag: „Auf dem Weg zu einer umfassenden Widerstandsbewegung aller Kräfte? Die Widerstandsorganisation um Anton Saefkow und Franz Jacob" von der Tocher Saefkows BÄRBEL SCHINDLER-SAEFKOW (Berlin) flossen nun auch erstmals persönliche Erfahrungen in die Tagung mit ein. Im Mittelpunkt stand jedoch, wie groß, vernetzt und auch grundsätzlich offen diese Gruppe agierte, da sie immer für einen großen Austausch unter „erfahrenen" Widerständlern stand, und teilweise über 500 Mitglieder in einzelnen Gruppierungen verzeichnete, zu denen auch jüdische und jugendliche Mitstreiter gehörten. Ein Treffen mit Julius Leber und Adolf Reichwein im Juni 1944 wurde dann für alle Beteiligten zum Verhängnis, weil ein Gestapospitzel eingeschleust worden war.

 

Anschließend stellte ASTRID VON PUFENDORF (Berlin) in ihrem Vortrag: „Der kommunistische PufendorfPressezar Willy Münzenberg – Propagandist und Pragmatiker" die Persönlichkeit Willy Münzenbergs biographisch dar. Dabei unterstrich sie besonders seine schwere Kindheit sowie seine persönlichen Treffen mit Lenin und Stalin als charakterbildend. In den zwanziger Jahren baute Münzenberg den zweitgrößten Medienkonzern in der Weimarer Republik auf, zu dem unter anderem die Welt am Abend, Berlin am Morgen und auch die Arbeiter Illustrierte Zeitung gehörten. Nach dem Reichstagsbrand musste Münzenberg als meist gesuchter Kommunist sofort emigrieren. Als er sich 1937 endlich von der offiziellen Parteilinie abgewandt habe, sei er aus der Partei ausgeschlossen worden und 1940 auf bis heute nicht eindeutig geklärte Art und Weise in Frankreich ums Leben gekommen.

Abgeschlossen werden sollte der Samstag mit einem Streitgespräch zwischen JOACHIM SCHOLTYSECK (Bonn) und HANS COPPI (Berlin) über das Thema: „Sozialistischer und ScholtCoppikommunistischer Widerstand im Widerstreit. Ein Gespräch über eine lange Forschungs- und Erinnerungsgeschichte" werden. Doch es kam anders. Coppis Vortrag wandelte sich mehr und mehr zu dem eines Zeitzeugen, der berichtete, wie er in der DDR mit dem Vermächtnis seiner Eltern, die beide als Mitglieder in der „Roten Kapelle" hingerichtet worden waren, umgehen musste. Es stellte sich heraus, dass er, im Gegensatz zu den Kindern der Widerständler im Westen, nicht mit dem Status eines Verräterkindes zu kämpfen hatte, sondern an seinen Eltern gemessen wurde: diese wurden in der DDR als Helden verehrt. Aus diesem Beitrag entwickelte sich gleichsam von selbst ein Erfahrungsaustausch zwischen Coppi und Angehörigen der Forschungsgemeinschaft, welcher die verschiedenen und auch sich wieder ähnelnden Erfahrungen im gespaltenen Deutschland darlegte.

Am Sonntagmorgen ging es, nach einer von Pfarrer Fritz Delp und Pater Dr. Karl Meyer OP Heinzgestalteten, bewegenden ökumenischen Andacht, mit dem Widerstand der Gewerkschaften weiter. „ 'Republikanische Hauptbastion' oder 'Koloss auf tönernen Füßen'? Die Freien Gewerkschaften und der NS-Staat: Von der Anpassungspolitik zur Zerschlagung und zum Widerstand" war das Thema von STEFAN HEINTZ (Berlin). Er gab einen Überblick über die Anpassungspolitik der Gewerkschaften in der Zeit vor ihrer Zwangsauflösung am 2. Mai 1933 und über deren Widerstand danach. Dabei stellte sich die Anpassungspolitik als Überlebensversuch und auch als zeitlich begrenzte Tolerierung durch das Regimes heraus. Ab 1935/1936 war der Widerstand, der vor allem von der ehemaligen Führung der Gewerkschaften geleitet wurde, stark geschwächt, zumal attraktive Angebote des NS-Staates ihre Wirkung auch auf die ehem. Gewerkschaftsmitglieder nicht verfehlten.

ZibellMit Wilhelm Leuschner ging es bei STEPHANIE ZIBELL (Mainz) weiter. In ihrem Vortrag „Ludwig Bergsträsser und das Widerstandsnetzwerk um Wilhelm Leuschner" ging Zibell zunächst auf den Lebenslauf von Bergsträsser ein, vor allem auf sein besonderes Interesse an der Arbeiterbewegung, welches sich schon früh ausgeprägt hatte. Mehrfach reiste Bergsträsser nach England und Frankreich, um dort über die Verbrechen der Nationalsozialisten zu informieren. Diese Reisen tarnte er sowohl beruflich als auch privat. Dass Bergsträsser nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 unbehelligt blieb, hatte er Wilhelm Leuschner zu verdanken, welcher ihn nie verriet, obwohl Bergsträsser mehrere wichtige Denkschriftenentwürfe für ihn geschrieben hatte.

 

Im letzten Vortrag der Tagung ging es um die christlichen Gewerkschaften. JÜRGEN ARETZ (Bonn) Aretzstellte „Bernhard Letterhaus und den Kölner Ketteler-Kreis – Widerstand und Opposition aus der katholischen Arbeiterbewegung" vor, ein Thema, welches noch relativ unerforscht sei und dem auch bislang nie genügend Aufmerksamkeit gewidmet worden sei. Bernhard Letterhaus zeichnete sich vor allem durch seine politische Weitsicht aus, da er schon 1923 die Politik der NSDAP richtig deutete. Als Gegengewicht zur „Deutschen Arbeitsfront (DAF)" organisierte er mit der „Katholischen Arbeiterbewegung (KAB)" Wallfahrten, unter anderem nach Münster, Köln und Mainz, die zum großen Ärger der Nationalsozialisten erstaunlich großen Zulauf fanden. 1939 eingezogen und ab 1942 in der Presseabteilung des Oberkommandos der Wehrmacht eingesetzt, knüpfte Letterhaus Kontakte zu den Verschwörern des 20.Juli. Aufgrund seiner Herkunft aus der christlichen Arbeiterbewegung bot er sich perfekt als Bindeglied zwischen den Militärs und Bürgerlichen an. Nach dem Attentat wurde Letterhaus verhaftet und nach nur einstündiger Verhandlung vor dem Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Konferenzübersicht:

Einführung:
Ursula Büttner: Die sozialistische Welt der Weimarer Republik bis zum Vorabend der „Machtergreifung"

Sektion I: Der Widerstand der Sozialisten
Michael Schneider: Einig nur in der Gegnerschaft? - Sozialdemokraten und Sozialisten in Widerstand und Exil 1933-1945
Michael Voges: Obstruktion durch Information – Die „Deutschlandberichte" der Sopade (1934-1940) als Quelle
Ekkehard Geiger: „Politik ist Verantwortlichkeit" (Carlo Mierendorff) – Der sozialistische Einfluss auf die Arbeiten des Kreisauer Kreises

Sektion II: Der Widerstand der Kommunisten
Jürgen Zarusky: Auf Leben und Tod – Der verlustreiche Kampf der KPD gegen das „Dritte Reich"
Bärbel Schindler-Saefkow: Auf dem Weg zu einer umfassenden Widerstandsbewegung aller Kräfte? Die Widerstandsorganisation um Anton Saefkow und Franz Jacob
Astrid von Pufendorf: Der kommunistische Pressezar Willy Münzenberg – Propagandist und Pragmatiker

Joachim Scholtyseck und Hans Coppi: Sozialistischer und kommunistische Widerstand im Widerstreit. Ein Gespräch über eine lange Forschungs- und Erinnerungsgeschichte

Sektion III: Der Widerstand der Gewerkschaften:
Stefan Heintz: „Republikanische Hauptbastion" oder „Koloss auf tönernen Füßen"? Die Freien Gewerkschaften und der NS-Staat: Von der Anpassungspolitik zur Zerschlagung und zum Widerstand
Stephanie Zibell: Ludwig Bergsträsser und das Widerstandsnetzwerk um Wilhelm Leuschner
Jürgen Aretz: Bernhard Letterhaus und der Kölner Ketteler-Kreis – Widerstand und Opposition aus der katholischen Arbeiterbewegung

Sämtliche Vorträge dieser Tagung werden im Band 21 der "Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V." vom Wißner-Verlag in Augsburg veröffentlicht.

|Fotoreportage| des diskussionsfreudigen Auditorium

Die über 90 Teilnehmer der Tagung waren entweder Mitglieder der Widerstandsfamilien oder Historiker, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studenten deutscher Universitäten sowie politisch und historisch Interessierte ohne familiären Bezug zum Widerstand. Die teilweise leidenschaftlich geführten Diskussionen zeigten, wie viel Energie und Vitalität das Tagungsthema enthält und wie viel wissenschaftliche Arbeit noch zur weiteren Aufarbeitung geleistet werden kann.

Die nächste Königswinterer Tagung findet vom 26. bis 28. Februar 2016 ebenfalls in Bonn statt.