Der 20. Juli 2012 in Berlin

l1010185k10In der Gedenkveranstaltung der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944 zum 68. Jahrestag des 20. Juli 1944 im Ehrenhof des Bendlerblocks zum Gedenken an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft begrüßte die Bundesministerin Ilse Aigner im Namen der Bundesregierung die Anwesenden, das Grußwort des Landes Berlin sprach der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit.

Janusz Reiter, ehemaliger polnischer Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, setzte sich mit dem schwierigen Thema auseinander: Warum tun sich viele Polen schwer mit dem Thema „Deutscher Widerstand“? Das Ergebnis seiner Analyse lautet: Weil sich zuvor viele Widerstandskämpfer mit Polen schwer getan haben.  Lesen Sie hier die Ansprache von Janusz Reiter

Den ökumenischen Gottesdienst am Morgen des 20. Juli in der Hinrichtungsstätte Plötzensee gestalteten Pater Dr. Karl Meyer OP (Liturgie) und Superintendent Pfr. Carsten Bolz mit einer Predigt über: Mt 12,7: „Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt“. Phil 2,4: „ Ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient“.

Hier die Predigt von Carsten Bolz

Am Abend legten etwa 400 Rekruten auf dem Paradeplatz des Bundesministeriums für Verteidigung das am 20. Juli inzwischen schon traditionelle feierliche Gelöbnis ab.