Bericht über die XXX. Königswinterer Tagung in Bonn

Helmuth James Graf von Moltke schrieb aus der Haft an seine Frau, dass er die Konfrontation zwischen sich und dem Präsidenten des Volksgerichtshofs Roland Freisler vor allem in der offensichtlichen Unvereinbarkeit der Ideen des Christentums und des Nationalsozialismus empfunden hatte. Er war sich sicher, dass sein christliches Bekenntnis der Grund dafür gewesen ist, warum Freisler ihn umbringen musste. [1] Als radikaler Gegenentwurf zum Nationalsozialismus war das Christentum bis zuletzt ideell der Feind des Regimes. Deshalb hat sich die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e. V. gemeinsam mit der Stiftung 20. Juli 1944 in Kooperation mit der Jakob-Kaiser-Stiftung während ihrer XXX. Königswinterer Tagung die Annäherung an den deutschen Widerstand gegen Hitler über dessen christliche Motivationen zum Ziel gesetzt. Die Veranstaltung fand unter dem Titel „'... und dadurch steht er vor Freisler, als Christ und als gar Nichts anderes...' - Christlicher Glaube als Fundament und Handlungsorientierung des Widerstandes gegen das ‚Dritte Reich‘" statt. 2018 findet die Tagung vom 16. bis 18. Februar statt. Das Thema wird noch bekannt gegeben.

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Bericht über die XXVII. Königswinterer Tagung

Tagungsthema:
Das Vermächtnis ist noch in Wirksamkeit, die Verpflichtung noch nicht eingelöst." -

Der Widerstand gegen das ‚Dritte Reich‘ in Öffentlichkeit und Forschung seit 1945


Ein Bericht von Gabriel Rolfes, Christian Günther, Dennis Sennekamp, Institut für Geschichtswissenschaft, Abteilung für Geschichte der Neuzeit, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.


Theodor Heuss prägte vor 60 Jahren in seiner Gedenkrede zum zehnten Jahrestages des versuchten Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 eine geschichtswirksame Formel, unter deren Rubrum die „Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V.“ gemeinsam mit der Stiftung „20. Juli 1944“ und in Kooperation mit der Jakob-Kaiser-Stiftung vom 21. bis 23. Februar 2014 zu ihrer Jahrestagung im Tagungs- und Bildungshaus des Christlichen Jugenddorfwerkes (CJD) in Bonn einlud.

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XXVI. Königswinterer Tagung

„Weder überflüssig noch unterlegen" -

Neue Forschungen zum Widerstand im „Dritten Reich"

Ein Bericht von Gabriel Rolfes, Institut für Geschichtswissenschaft, Abteilung für Geschichte der Neuzeit, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) über die XXVI. Königswinterer Tagung der "Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944" vom 22. bis 24. Februar 2013 in Königswinter.

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XXIV. Königswinterer Tagung

 25.02.2011-27.02.2011

Thema: „Und sie werden nicht mehr frei sein ihr ganzes Leben“ – Funktion und Stellenwert der NSDAP, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände im „Dritten Reich“

Bericht von: Johannes Salzig, Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften, Fachgebiet Neuere Geschichte, Philipps-Universität Marburg

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!"

 

Die jährlich stattfindenden Tagungen der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944, die sich vorrangig mit Aspekten des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus beschäftigen, haben sich in den letzten Jahren aufgrund des wissenschaftlichen Anspruchs, der die aktuellen Forschungsdiskurse berücksichtigenden Themenwahl und nicht zuletzt auch wegen ihrer heterogenen Teilnehmerzusammensetzung über Zeitzeugen- und Hinterbliebenenkreise hinaus als erkenntnisfördernde Fachveranstaltungen etabliert und weiterentwickelt. Dabei haben die inhaltlichen Schwerpunktsetzungen gerade in den beiden vergangenen Jahren gezeigt, dass die Forschungsgemeinschaft längst nicht mehr nur das erklärte Ziel verfolgt, die Geschichte der Widerstandsbewegung gegen das NS-Regime zu erforschen und in der Erinnerung zu halten[1], sondern darüber hinaus auch die Ideologie und die Institutionen des „Dritten Reiches“ in den Blick nimmt, um davon ausgehend Rückschlüsse auf Möglichkeiten und Grenzen von Opposition und Widerstand im nationalsozialistischen Staat ziehen zu können. Die wissenschaftliche Vorbereitung der Tagung erfolgte im Rahmen eines alljährlich stattfindenden Jugendworkshops für Studenten und Angehörige aus Familien der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944, während ein Tagungsband mit allen Beiträgen der Referenten die Konferenz nachbereitet und abschließt.

Lesen Sie weiter im Bericht von Johannes Salzig

XXIII. Königswinterer Tagung

vom 19. bis 21. Februar 2010 in Königswinter. Das Thema der Tagung:
„Die weltanschaulichen Grundlagen des NS-Regimes. Ursprünge, Gegenentwürfe, Nachwirkungen“.
  (2845 Zugriffe bis 28.01.2014)
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