XXIV. Königswinterer Tagung

 25.02.2011-27.02.2011

Thema: „Und sie werden nicht mehr frei sein ihr ganzes Leben“ – Funktion und Stellenwert der NSDAP, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände im „Dritten Reich“

Bericht von: Johannes Salzig, Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaften, Fachgebiet Neuere Geschichte, Philipps-Universität Marburg

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Die jährlich stattfindenden Tagungen der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944, die sich vorrangig mit Aspekten des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus beschäftigen, haben sich in den letzten Jahren aufgrund des wissenschaftlichen Anspruchs, der die aktuellen Forschungsdiskurse berücksichtigenden Themenwahl und nicht zuletzt auch wegen ihrer heterogenen Teilnehmerzusammensetzung über Zeitzeugen- und Hinterbliebenenkreise hinaus als erkenntnisfördernde Fachveranstaltungen etabliert und weiterentwickelt. Dabei haben die inhaltlichen Schwerpunktsetzungen gerade in den beiden vergangenen Jahren gezeigt, dass die Forschungsgemeinschaft längst nicht mehr nur das erklärte Ziel verfolgt, die Geschichte der Widerstandsbewegung gegen das NS-Regime zu erforschen und in der Erinnerung zu halten[1], sondern darüber hinaus auch die Ideologie und die Institutionen des „Dritten Reiches“ in den Blick nimmt, um davon ausgehend Rückschlüsse auf Möglichkeiten und Grenzen von Opposition und Widerstand im nationalsozialistischen Staat ziehen zu können. Die wissenschaftliche Vorbereitung der Tagung erfolgte im Rahmen eines alljährlich stattfindenden Jugendworkshops für Studenten und Angehörige aus Familien der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944, während ein Tagungsband mit allen Beiträgen der Referenten die Konferenz nachbereitet und abschließt.

Dass dieses Konzept aufgeht, wurde gleich zu Beginn der in Zusammenarbeit mit der Stiftung 20. Juli 1944 durchgeführten Veranstaltung deutlich, als der Vorsitzende der Forschungsgemeinschaft, Friedrich von Jagow, nicht nur den jüngst erschienen Tagungsband bewarb, sondern vor allem auch die Arbeitsergebnisse der zahlreich erschienen Teilnehmer des Jugendworkshops lobend hervorhob und seine Hoffnung zum Ausdruck brachte, dass im Zuge der Tagung auch Forschungsdesiderate offenbar werden, die der Bearbeitung durch den wissenschaftlichen Nachwuchs harren.

Über 120 Teilnehmer waren der Einladung der Forschungsgemeinschaft gefolgt, sich ein Wochenende lang mit der Institutionengeschichte als einem Fundament der Ideologie des „Dritten Reiches“ zu beschäftigen. Als titelgebender Aufhänger für die Tagung diente ein Zitat aus der „Reichenberger Rede“ Adolf Hitlers vom 2. Dezember 1938, in deren Rahmen der Diktator sein erziehungspolitisches Konzept erläuterte, das auf die totale Vereinnahmung der Jugendlichen durch den nationalsozialistischen Staat und seine Organisationen abzielte. Im Zuge seiner inhaltlichen Hinführung zu dem Veranstaltungsthema erblickte Joachim Scholtyseck (Bonn) in dieser Rede Hitlers ein Beispiel für den Freimut, mit dem die politische Führung die Zumutungen des Regimes gegenüber der sogenannten „Volksgemeinschaft“ öffentlich propagierte.

Wie sich derartige Zumutungen in einem totalitären Regime konkret auswirken können, schilderte der renommierte Schriftsteller und Büchner-Preisträger Reiner Kunze (Obernzell-Erlau) in einem sehr persönlich gehaltenen Abendvortrag, in dem er sein Leben in drei unterschiedlichen politischen Systemen – dem „Dritten Reich“, der DDR und der Bundesrepublik – nachzeichnete und dabei besonders die Bandbreite der Repressionsmaßnahmen des SED-Regimes gegen den unliebsamen Dissidenten und seine Familie verdeutlichte. Die inhaltliche Einführung in das eigentliche Tagungsthema übernahm Ulrich von Hehl (Leipzig), der mit einem allgemeinen Überblick über die Entwicklung, Organisation und Struktur der „Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei“ (NSDAP) die unverzichtbare Grundlage für alle nachfolgenden Untersuchungsschwerpunkte lieferte. Hehl machte deutlich, dass Hitler von Anfang an keinen Zweifel an der unbedingten Ausrichtung der Partei auf seine Person ließ, in ihren Anhängern nur das „Menschenmaterial“ erkannte, das er – wie im weiteren Verlauf der Tagung an unzähligen Beispielen immer deutlicher wurde – für seinen rassistischen „lückenlosen Erziehungsstaat“[2] benötigte. In logischer Konsequenz hatte der Diktator auch kein Interesse daran, dass seine Parteigänger eine, wie Hehl es nannte, „selbstständige Geistigkeit“ entwickeln; hier hätte sich eine weiterführende Diskussion der Frage angeboten, inwieweit diese These mit der Bereitschaft zahlloser Funktionsträger, sich aus eigenem Antrieb für die Ziele des Regimes einzusetzen und dem oftmals nur erahnten Willen Hitlers entgegenzuarbeiten, in Einklang zu bringen ist.

Um die Durchdringung der „Volksgemeinschaftsideologie“ in allen Lebensbereichen steuern und kontrollieren zu können, waren der NSDAP zahlreiche Verbände angeschlossen. Daniel Siemens (Bielefeld) erläuterte, dass die „Sturmabteilung“ (SA) mithilfe von Mobilisierung und Gewalt den Aufstieg der NSDAP überhaupt erst ermöglicht habe. Die paramilitärische Formation der Partei, nach dem Röhm-Putsch im Jahre 1934 noch immer mitgliederstark, aber politisch marginalisiert, sollte mehr sein als ein Männerbund mit einem attraktiven Freizeitangebot. So betonte auch Siemens den Erziehungsauftrag der SA, der sich nach Hitlers Auffassung an „parteizweckmäßigen Gesichtspunkten“[3] zu orientieren habe. Was er darunter verstand, erläuterte der Diktator in seinem politischen Grundlagenwerk „Mein Kampf“: „Die körperliche Ertüchtigung soll dem einzelnen die Überzeugung seiner Überlegenheit einimpfen und ihm jene Zuversicht geben, die ewig nur im Bewußtsein der eigenen Kraft liegt“[4]. Zuletzt wandte sich Siemens der Bildsprache der SA und damit einem Themenfeld zu, das bisher von der Forschung kaum beachtet worden ist. Dass eine Beschäftigung mit dieser Materie einen historiographischen Erkenntnisgewinn verspricht, verdeutlichte der Referent überzeugend mithilfe einer Präsentation verschiedenster Motive, die als manipulative Werbebilder Wirkung im Sinne einer SA-Vergemeinschaftung entfalteten. Wie Bastian Hein (München) feststellte, spielten Vergemeinschaftungsmechanismen auch in der mit der SA konkurrierenden „Schutzstaffel“ (SS) eine bedeutende Rolle. Hein legte äußerst plausibel dar, dass die Auslesepraxis des „Schwarzen Ordens“ das Gefühl der SS-Männer stärkte, auserwählt zu sein. So habe sich die überwiegende Mehrheit, von einem Opportunitätsgedanken getrieben, die totalitären Eingriffe in ihr Leben gefallen lassen. Mit Festen und Feiern, Kameradschafts- und Sippenabenden mit ersatzreligiösem Charakter sei das Gemeinschaftsgefühl gestärkt worden; gerade die Berufung auf die „Kameradschaft“[5] habe dazu beigetragen, die SS-Männer in einem „Blutbündnis“ zusammenzuhalten. Wie schon Siemens für die SA herausgestellt hatte, konstatierte Hein auch für die SS ein hohes Gewaltpotential, das sie besonders in ihrem verbrecherischen Einsatz in den Konzentrationslagern und in den von den Deutschen besetzten Gebieten auslebte. Abschließend verwies der Referent auf die augenscheinliche Widersprüchlichkeit zwischen solch drastischer Gewalttätigkeit einerseits und der weltanschaulichen Erziehung des SS-Manns zu Ehrlichkeit, Anständigkeit, Treue und Kameradschaft andererseits.

Auch in der „Hitler-Jugend“ (HJ) spielte die weltanschauliche Schulung eine große Rolle. So bezeichnete Gisela Miller-Kipp (Düsseldorf) die HJ als den wichtigsten institutionellen Bestandteil des NS-Erziehungskreises. In der Tat sei es in dem Jugendbund der NSDAP gelungen, eine „Tat- und Willensgemeinschaft“ zu formen und eine kollektive Identifizierung mit der Person Adolf Hitlers zu erreichen. Den Führungsaufbau stellte Miller-Kipp sehr anschaulich als psychologisch äußerst raffiniert dar: Getreu der Propagandaparole „Jugend soll von Jugend geführt werden“[6] habe die „Reichsjugendführung“ geglaubt, wirklich eigenständige Führung praktizieren zu können, ohne die zentrale Lenkung und Gestaltung zu bemerken. Tatsächlich wurde mit Sportaktivitäten, Fahrten und Ausflügen, Festen und Feiern, gesellschaftlichen Diensten sowie Heimabenden eine Mischung aus attraktiven Freizeitangeboten und Dienstpflichten, immer verbunden mit einer ideologischen Indoktrination, gänzlich über die Zeit der Jugendlichen verfügt. Gerade dieser permanente Gruppenzwang führte allerdings, so Miller-Kipp abschließend, auch zu Momenten des Widerstandes, die aus der Alltagserfahrung heraus entstanden seien.

Manfred Seifert (Dresden) stellte mit dem „Reichsarbeitsdienst“ (RAD) eine weitere Gliederung der NSDAP vor, die seinen Ausführungen nach auch für Zeitgenossen zu dem engeren Kreis des nationalsozialistischen Herrschafts- und Gesellschaftsgefüges zählte. Gerade deshalb ist es erstaunlich, dass diese Organisation bislang unbemerkt im Schatten des Forschungsinteresses lag. Seifert erläuterte, dass auch beim RAD der Erziehungsgedanke von Anfang an eine flankierende Rolle gespielt habe, der hier allerdings besonders darauf ausgerichtet gewesen sei, die mentale Einstellung, das Arbeitsbewusstsein zu schulen. Pädagogischer Impetus sei die „gebührende Achtung der Handarbeit“[7] gewesen. Dagegen stand beim „Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps“ (NSKK) als einer weiteren Gliederung der NSDAP die „Erziehung des deutschen Menschen zum Verkehrsmenschen“ im Vordergrund, wie Dorothee Hochstetter (Berlin) erläuterte. Sie vermochte deutlich zu machen, dass der Mythos vom unpolitischen NSKK ebenso falsch ist wie die banalisierende Charakterisierung dieser Organisation als „nur eine Art ADAC“[8]. Hochstetter schilderte, dass in den weltanschaulichen Schulungen dieser Gliederung judenfeindliches Denken lanciert worden sei, um den Ausschluss der Juden aus der deutschen „Verkehrsgemeinschaft“ zu erreichen. Schließlich übernahm die NSKK im Zuge des Zweiten Weltkriegs nicht nur Aufgaben, die in ihren Kompetenzbereich fielen, wie zum Beispiel Verkehrserziehung, Transporte und Verkehrskontrollen; vielmehr beteiligten sich NSKK-Verkehrskompanien, deren Mitglieder den Status von Reservepolizisten hatten und der Befehls- und Verfügungsgewalt der Höheren SS- und Polizeiführer unterstanden, direkt an Verfolgungs- und Vertreibungsaktionen in Polen und an Judenmassakern in der Sowjetunion. Hochstetters Ausführungen verdeutlichten einmal mehr auf besonders eindringliche Weise, mit welcher Hartnäckigkeit sich bis zum heutigen Tage die von der NS-Propaganda und auch von Zeitzeugen verbreiteten falschen Vorstellungen von Aufgaben und Aktivitäten der nationalsozialistischen Institutionen und Verbände im kollektiven Gedächtnis gehalten haben, obwohl die historiographische Forschung unzählige verbrecherische Verstrickungen offengelegt und aufgearbeitet hat.

Michael Schneider (Bonn) wies der mit bis zu 25 Millionen Mitgliedern größten Massenorganisation des „Dritten Reiches“, der „Deutschen Arbeitsfront“ (DAF), eine Doppelfunktion zu: sie sei einerseits Teil der NS-Politik gewesen, habe andererseits aber auch Ansätze zur Vertretung der sozialen Interessen ihrer Mitglieder gezeigt. Hitler selbst hatte mit der „Bildung einer wirklichen Volks- und Leistungsgemeinschaft aller Deutschen“[9] das Ziel der DAF vorgegeben. Schneider verdeutlichte, wie die Arbeitsfront die Erziehung des deutschen Arbeitsmenschen mit einer Dialektik von sozialen Verheißungen und Zwang vorantrieb. Besondere Zustimmung in der Bevölkerung habe allerdings die aktivste und öffentlichkeitswirksamste Unterorganisation der DAF, „Kraft durch Freude“ (KdF), erfahren. Für Schneider steht gerade dieses Amt für den „schönen Schein“[10] des „Dritten Reiches“.

Anschließend zeichnete Ulrich Kluge (Dresden) im Zuge seines Vortrags über den „Reichsnährstand“ (RN) die Entwicklung der deutschen Landwirtschaft in der Weimarer Republik bis zur Entstehung der nationalsozialistischen Agrarordnung nach.

Während Organisationen wie die DAF mit einer erzwungenen Freiwilligkeit schnell hohe Mitgliederzahlen vorweisen konnten, blieb der „Nationalsozialistische Deutsche Ärztebund“ (NSDÄB) mit einigen Tausend Mitgliedern einer der kleinsten NS-Verbände. Ralf Forsbach (Bonn) skizzierte, wie die nationalsozialistischen Medizinverbrechen durch den NSDÄB ihre ideologische Vorbereitung fanden und schließlich in dem „Euthanasie“-Programm gipfelten.

Im Rahmen ihres Abendvortrages stellte Yvonne Karow (Berlin) ihre These vor, wonach in Leni Riefenstahls Propagandafilm „Triumph des Willens“ ein NS-Mythos vorgeführt werde, für dessen Analyse religionswissenschaftliche Kategorien anzulegen seien.

Leonie Wagner (Holzminden) erläuterte die nationalsozialistischen Frauenbilder zunächst im Kontext der Ideologie der „Volksgemeinschaft“ und konstatierte, dass das „Dritte Reich“ zwar eine Männergesellschaft war, aber dennoch der Weiblichkeit im Allgemeinen und der „deutschen Mutter“ als „Hüterin der Rasse“ und „Garantin der Zukunft“[11] im Besonderen ein hoher Stellenwert beigemessen wurde. Um die Wirkungen von Ideologie und Alltag zu untersuchen, dienten Wagner Tagebücher und Aufzeichnungen als Quellenbasis, die wiederum zeigten, dass Faszination und Bindungskraft der nationalsozialistischen „Volksgemeinschafts“-Idee trotz ihrer zutiefst rassistischen Prägung reizvoll wirken konnten.

Marie-Luise Recker (Frankfurt am Main) stellte in dem letzten Vortrag der Tagung mit der „Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt“ (NSV) die nach der DAF zweitgrößte Massenorganisation des „Dritten Reiches“ vor. Sie erläuterte schlüssig, dass eine Mitgliedschaft in dem der NSDAP angeschlossenen Verband für viele attraktiv gewesen sei, weil die NSV unpolitisch zu sein schien und eine Zugehörigkeit berufliche Vorteile mit sich bringen konnte. Zu den Arbeitsfeldern der NSV gehörte neben der „Volkserziehung“ auch die „aufbauende Wohlfahrtspflege“[12], die die wertvollen Mitglieder der „Volksgemeinschaft“ stützen sollte. Deshalb, so Recker, sei die NSV trotz ihres unpolitischen Deckmantels faktisch ein rassisch selektiver Verband gewesen, der im Kern für rassenpolitische und erbbiologische Wohlfahrtspflege gestanden habe.

Der einer Institutionengeschichte immanenten Schwierigkeit, neben Daten und Fakten zur Entstehung, Entwicklung und Zusammensetzung der jeweiligen Organisation auch andere Themenfelder zu berücksichtigen, die der teils gleichförmig anmutenden Materie eine weiterführende Perspektive verleihen, begegnete die fachkundige Referentenriege mit eigenen inhaltlichen Akzentuierungen, die eine facettenreiche Darstellung des jeweiligen Untersuchungsgegenstandes ermöglichten. Auch deshalb gelang es, einen Erkenntnisgewinn zu vermitteln und gleichzeitig Forschungslücken aufzuzeigen, deren wissenschaftliche Aufarbeitung zu einem besseren Verständnis der Inklusions- und Exklusionsmechanismen der nationalsozialistischen „Volksgemeinschafts“-Ideologie beitragen dürften.

Konferenzübersicht:

Begrüßung durch den Vorsitzenden Friedrich von Jagow (Berlin)

Einleitung/Konzeption der Tagung durch Joachim Scholtyseck (Bonn)

Reiner Kunze (Obernzell-Erlau): Schriftsteller sein in Deutschland. Der Grundkonflikt und seine Folgen

Ulrich von Hehl (Leipzig): „Hüterin der Volksgemeinschaft“ – Die NSDAP als Elite?

Daniel Siemens (Bielefeld): „…treu dem Führer, treu der Bewegung und damit treu dem Volk und Vaterland“ – Die Sturmabteilung (SA)

Bastian Hein (München): „Ein nationalsozialistischer, soldatischer Orden nordisch bestimmter Männer“ – Die Schutzstaffel (SS)

Gisela Miller-Kipp (Düsseldorf): „Wir sind zum Sterben für Deutschland geboren“ – Die Hitlerjugend (HJ)

Manfred Seifert (Dresden): „Ehrendienst am deutschen Volke“ und „Schule der Volksgemeinschaft“ – Der Reichsarbeitsdienst (RAD)

Dorothee Hochstetter (Berlin): „Nur eine Art ADAC“? – Das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps (NSKK)

Michael Schneider (Bonn): „Organisation aller schaffenden Deutschen der Stirn und der Faust“ – Die Deutsche Arbeitsfront (DAF)

Ulrich Kluge (Dresden): „Bauerntum als Blutquelle des Volkes“ – Der Reichsnährstand (RN)

Ralf Forsbach (Bonn): „Pfleger der Gene“ und „biologischer Soldat“ – Der Nationalsozialistische Deutsche Ärztebund (NSDÄB)

Yvonne Karow (Berlin): Pseudoreligiöse Inszenierung im Lichtdom – Die Reichsparteitage der NSDAP (mit Filmausschnitten)

Leonie Wagner (Holzminden): „Hüterin der Rasse“ – Zum Verhältnis von Frauenalltag und Ideologie im Bund deutscher Mädel (BDM) und Nationalsozialistischer Frauenschaft (NSF)

Marie-Luise Recker (Frankfurt am Main): „Stark machen zum Einsatz von Gut und Blut für Volk und Vaterland“ – Die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV)

 

 

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