Förderverein ZeitgeschichtsArchiv Pragser Wildsee gegründet

 

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Der "Förderverein ZeitgeschichtsArchiv Pragser Wildsee" trat am 26. September 2012 im Hotel Pragser Wildsee zu seiner ersten Vollversammlung zusammen. In Anwesenheit des Bürgermeisters von Niederdorf, Kurt Ploner, begrüßte Präsident Dr. Johannes Passler die Mitglieder und verwies auf die großartige Leistung von Dr. Caroline M. Heiss und den Autor Hans-Günter Richardi, die sich um die historische Aufarbeitung des Transports prominenter Sippen- und Sonderhäftlinge im April 1945 verdient gemacht und neben vielen anderen Aktivitäten das "ZeitgeschichtsArchiv Pragser Wildsee" gegründet haben.

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Kinder des Widerstands

Der Film von Bernhard Pfletschinger (Redaktion: Beate Schlanstein) setzt sich mit vier Lebensläufen nach dem 20.07.1944 auseinander.

Es scheint alles erzählt worden zu sein über den 20. Juli 1944, dem Tag, an dem das Attentat auf Hitler missglückte. Aber welchen Lebensweg nahmen die Kinder, deren Väter als Täter, Mittäter und Unterstützer des Anschlags ermordet worden sind? Wie kamen sie damit zurecht, zuerst als Kinder von Verrätern beschimpft, erst Jahrzehnte später als Kinder von Helden hofiert zu werden? Heute sind sie längst im Rentenalter, sind im Rückblick kritischer gegenüber Gedenkritualen, aber auch sich bewusster darüber geworden, dass sie eine gemeinsame Herkunft und ein gemeinsames Erbe haben: den aktiven Widerstand ihrer Eltern gegenüber einem Unrechtsregime. Dr. Bernhard Pfletschinger hat Wibke Bruhns, Uta Maaß, Dr. Christine Blumenberg- Lampe und Michael Hahn besucht.

Der Film wird aller Voraussicht nach am 20. Juli 2012 um 23:40 Uhr im WDR gesendet.

„Dorothee-Fliess-Preis für Widerstandsforschung“ vergeben

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In Erfüllung der testamentarischen Auflage der Stifterin Prof. Dr. Beate Hermelin vergab die Forschungs-gemeinschaft 20. Juli 1944 zum zweiten Mal seit der Gründung des „Dorothee-Fliess-Fond“ im Jahr 2008 den mit EUR 10.000 dotierten „Dorothee-Fliess-Preis für Widerstandsforschung“. Die Verleihung des Preises fand am 25. Februar 2012 im Rahmen der XXV. Königswinterer Tagung im Adam-Stegerwald-Haus in Königswinter statt.


Der Preis wurde in zwei Teilen zu jeweils EUR 5.000 vergeben. Die Preisträger sind: Frau Dr. Antje Vollmer und Frau Dr. Veronika Diem.

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Pressearchiv

Hier finden Sie ältere Presseinformationen, Leserbriefe und Artikel.

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Hans-Manfred Rahtgens, der ehemalige Vorsitzende des Vorstands, auf dem Empfang des Bundespräsidenten

 

 

Zur von Jürgen Naumann in Frontal21 angestoßenen Diskussion "Spätes Gewissen":

"Unsere letzten Zweifel und Hemmungen waren 1941 beseitigt" von Günther Gillessen

 

Zum Tod von Philipp Freiherr von Boeselager (in der Nacht zum 01. Mai 2008):

"Lass mich das noch zu Ende bringen"
Das letzte Interview von Frank Schirrmacher mit Philipp von Boeselager
Leserbrief von Prof. Dr. Peter Hoffmann, Montreal, Mitglied des Beirats der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944, in der FAZ vom 08.05.08
(siehe auch Buchtipps "Der letzte Zeuge des 20. Juli 1944", Rezensionen hierzu in "Welt" und "FAZ")

 

Eine Auswahl von Interviews/Kommentaren zu dem Film "Operation Walküre"
Hans Riebsamen: "Der stille Attentaeter" FAZ vom 20.02.2009:
Gespraech mit dem Historiker Peter Hoffmann und den Drehbuchautoren: "Wir wollen der Welt vom 20. Juli erzaehlen" FAZ vom 17.01.2009
Jens Jessen: "Operation Walkuere angelaufen", DIE ZEIT vom 15.01.2009
Peter Steinbach und Johannes Tuchel: "Kino-Attentat auf Stauffenberg: Widerstand zwecklos" Tagesspiegel vom 20.01.2009
Historiker Philipp Gassert: "Geschichte für Anfaenger" in SPIEGEL ONLINE vom 20.01.2009
Tomas Thiel: "Ich will das nicht sehen" in SPIEGEL ONLINE vom 25.01.2009
Johannes Tuchel: "'Feiglinge' und 'Verraeter'", DIE ZEIT vom 18.01.2009

Michael Marek: "Mein Vater, der Hitler-Attentaeter" im Hamburger Abendblatt vom 22.01.2009
Peter Steinbach: "Die unsaeglichen Fehler im Film 'Operation Walkuere'", Hamburger Abendblatt vom 22.01.2009

Zur Diskussion um Gerhard Ritter:

Günter Gillessen am 31.10.08 in der FAZ: "Er ist uns also doch noch gut genug" Die Freiburger Universität wird wieder einen Gerhard-Ritter-Preis ausloben.

FAZ-Artikel über die Podiumsdiskussion unter Beteiligung der Professoren Ulrich Herbert und Ernst Schulin vom Freiburger Historischen Seminar am Sonntag, dem 08.06.08 in der Ludwigskirche in Freiburg-Herdern zu Gerhard Ritter

Stellungnahmen zur geplanten Umbenennung des "Gerhard Ritter-Preis" zur Auszeichnung hervorragender geschichtswissenschaftlicher Arbeiten:

Artikel von Günther Gillessen "Welcher Mann des 20. Juli ist uns noch gut genug" in der FAZ vom 22.04.08
Leserbrief von Prof. Dr. Joachim Scholtyseck, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Forschungs-
gemeinschaft 20. Juli 1944, in der FAZ vom 30.04.08

Leserbrief von Dr. Franz Fischer, Bonn, in der FAZ vom 30.04.08
Leserbrief von Prof. Dr. Ulrich Herbert, Universität Freiburg, in der FAZ vom 06.05.08
Leserbrief von Dr. Niels Hansen, Bonn, in der FAZ vom 06.05.08
Leserbrief von Dr. Klaus Neitmann, Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, Potsdam, in der FAZ vom 10.05.08
Leserbrief von Dr. Hans-Juergen Scholz, Marburg, in der FAZ vom 16.05.08
Leserbrief von Prof. Dr. Klaus Schwabe, Aachen, in der FAZ vom 05.06.08
Leserbrief von Dr. jur. Hermann Frhr. von Wolff Metternich, Bonn, in der FAZ vom 07.06.08
Leserbrief von Friedrich Wilhelm Strippel, Seeheim-Jugenheim, in der FAZ vom 07.06.08
Leserbrief von Lord Ralf Dahrendorf, London, Mitglied des Beirats der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944, in der FAZ vom 14.6.08

Goerdelers Ehre

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.11.2011, Nr. 264, S. 33   

Peter Hoffmann rehabilitiert den Widerständler

LONDON, 11. November

 

Wenn ein gestandener Historiker und Kenner der deutschen Widerstandsbewegung wie Peter Hoffmann von der McGill University in Montreal ein Buch schreibt über eine derart heikle Frage wie Carl Friedrich Goerdelers Einstellung zur "Judenfrage", würde man meinen, dass dies in Deutschland auf lebhaftes Echo träfe. Umso mehr, als es um den führenden Kopf der bürgerlichen Opposition eine lange Kontroverse gab. In seiner umstrittenen Denkschrift "Das Ziel" hatte Goerdeler Vorstellungen über eine gesetzliche Regelung der "Judenfrage" formuliert, die ihm sogar den Vorwurf des Antisemitismus einbrachten - von Historikern wie Christof Dipper und Hans Mommsen.

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Franziska Hein

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